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Potentiale nutzen, Barrieren abbauen für einen inklusiven Arbeitsmarkt

„Für eine inklusive Gesellschaft ist es entscheidend, dass Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung gleichberechtigt und selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben können.“, sagt Linda Pilz, Behindertenbeauftragte des Landkreises Landshut. Gemeinsam mit Vertretern von Institutionen, Behörden und Kommunen, Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sowie Schwerbehindertenvertretungen von Unternehmen hat sie einen Runden Tisch zum Thema Inklusion im Arbeitsleben gegründet, mit dem Ziel die Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt zu verbessern.

 

Trotz guter Qualifikation und hoher Motivation sind Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung wesentlich öfter von Arbeitslosigkeit betroffen als Menschen ohne Einschränkungen. Außerdem gibt es - trotz Beschäftigungspflicht - immer noch Arbeitgeber, die keine, oder nur sehr wenige, Menschen mit Behinderung beschäftigen. „Nicht nur wegen des Fachkräftebedarfs ist es geboten, Menschen noch stärker darin zu unterstützen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.“, betont die Behindertenbeauftragte. Und genau da setzt der Runde Tisch an: die Beteiligten möchten sowohl potentielle Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber über bestehende Förder- und Unterstützungs- sowie weitere Beschäftigungsmöglichkeiten informieren. Zudem wollen sie dabei unterstützen, mögliche Vorurteile und Ängste hinsichtlich der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung abzubauen. Ganz konkret plant der Runde Tisch unter anderem eine inklusive Jobmesse in der Region, welche voraussichtlich im Jahr 2025 stattfinden soll.

 

Aktionsplan Inklusion

Sowohl die Gründung des Runden Tisches zum Thema Inklusion im Arbeitsleben als auch die Planung und Durchführung einer inklusiven Jobmesse sind Maßnahmen des Kommunalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, welcher gemeinsam von Stadt und Landkreis Landshut in den vergangenen zwei Jahren mit Unterstützung vieler Bürger erarbeitet und von den politischen Gremien im Sommer dieses Jahres verabschiedet wurde.

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 09. Januar 2024

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