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Inklusion

Obwohl der Begriff „Inklusion“ seit einigen Jahren im deutschen Sprachgebrauch etabliert ist, gibt es bisher keine einheitliche Definition. Vielmehr stehen immer noch unterschiedliche Auslegungen und Akzentsetzungen im Verständnis von Inklusion nebeneinander.

 

Inklusion als Menschenrecht

Inklusion ist nicht nur eine Idee, sondern ein in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschriebenes Menschenrecht, welches besagt, dass alle Menschen ganz natürlich dazugehören - egal wie sie aussehen, welche Sprache sie sprechen oder ob sie eine Behinderung haben. Niemand darf ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden. Denn wenn alle dabei sein dürfen, ist es normal verschieden zu sein. 

 

Vielfalt und Teilhabe

Alle Menschen haben das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Entwicklung, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder kultureller Zugehörigkeit. Dieses Recht kann nur umgesetzt werden, wenn die gesamte Gesellschaft bereit ist, sich auf den Prozess der Inklusion einzulassen und entsprechende Strukturen zu schaffen – im Kleinen wie im Großen. Inklusion geht jeden von uns etwas an, denn jeder von uns ist ein Teil von ihr. Sie ist Aufgabe aller Mitglieder der Gesellschaft, nicht nur einzelner Personen oder Institutionen.

 

Inklusion als Prozess

Inklusion kann nicht von heute auf morgen geschehen. Inklusion ist ein Prozess. Neben den notwendigen Rahmenbedingungen erfordert er eine kontinuierliche Reflexion. Veränderungen in den Strukturen, aber auch in den Haltungen und Einstellungen aller Menschen sind notwendig – das braucht Zeit.